Das Fraunhofer-Institut für Solare Energiesysteme ISE gehört als größtes Solarforschungsinstitut in Europa seit über 30 Jahren zu den führenden FuE-Dienstleistern für solargestützte Energienutzung. Innerhalb des Geschäftsfelds »Wasserstofftechnologien« beschäftigt sich die Abteilung »Brennstoffzellensysteme« mit der Entwicklung und Charakterisierung von Niedertemperatur-Membran-Brennstoffzellen in einem Leistungsbereich bis 50 kWel. Des Weiteren ist das Fraunhofer ISE Kooperationen mit der University of British Columbia in Vancouver (Kanada), sowie dem Fraunhofer Center for Sustainable Energy Systems CSE in Boston (USA), einem Joint-Venture des Fraunhofer ISE und des Massachusetts Institute of Technology MIT eingegangen. Das Fraunhofer ISE ist nach DIN EN ISO 9001:2000 zertifiziert.

Zur Charakterisierung von Bipolarplatten hat das Fraunhofer ISE eine Messvorrichtung entwickelt, mit der Proben nach der 4-Punkt-Methode hinsichtlich in-plane- und through-plane-Leitfähigkeit untersucht werden können. Gerade die Vermessung der dünnen, metallischen Bipolarplatten stellt typischerweise eine Herausforderung dar, weil bei dünnen Proben die Verkrümmung der Potentiallinien bei der stromlosen Spannungsmessung berücksichtigt werden muss und somit ein isolierter Bereich zur Spannungsabnahme mit Durchmesser unter 25 µm realisiert werden muss. Des Weiteren hat das Fraunhofer ISE Messmethoden etabliert, um die Korrosionsbeständigkeit durch Auslagerungsversuchen zu evaluieren sowie Korrosionsstrommessungen an Bipolarplatten für Brennstoffzellen und Elektrolyseure durchzuführen.

Fraunhofer-Institut für Solare Energiesysteme